2015 IMG 2552-1Erneut war der SRC Ausrichter der Landesmeisterschaften im gr.-röm. Stil und konnte wieder zahlreiche gute Platzierungen holen. Mit dem Aufstieg in die 2. Bundeliga wurden rechtzeitig die Weichen für die sportlichen aber auch finanziellen Anforderungen gestellt.

Bei der Jahreshauptversammlung wurde erwartungsgemäß Peter Neuß zum neuen Vorsitzenden gewählt. Gleichzeitig ging ein Antrag ein, den Vorstand neu aufzustellen. Antragsgemäß wurde der geschäftsführende Vorstand mit Vorstand Geschäftsführung-Peter Beringer, Vorstand Kassenwesen- Regina Schneider und „Neu" Vorstand Sportwesen – Sascha Niebler und Vorstand Sponsoring &Marketing – Ronald Balz umbenannt bzw. erweitert.

IMG 18391-1Die Vereinsstatuten wurden gemäß der Vorstandsänderung und in einigen notwendigen Passagen überarbeitet und beim Amtsgericht Darmstadt eintragen lassen.
Zur Findung und Arbeitsaufteilung wurde in einem Workshop, mit einem externen Moderator, Aufträge erarbeitet und ein Protokoll mit Abarbeitungsliste erstellt.

Der „Große Preis von Viernheim" wurde erstmalig an einem Tag durchgeführt und zeigte sich mit nahezu 300 Aktiven gut bestückt.

 

 

Sascha Niebler, Vorstand Sport, fehlt urlaubsbedingt

Das erstmals durchgeführte Helfer- und Sponsorentreffen ließ sich gut an, ist aber noch ausbaufähig.

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SRC: Mannschaft der 2. Bundesliga - es fehlen: Steven Gottschling, Norman Balz und Sven Rauch

Mit den neuen Aktiven Mirko Hilkert, Matthias Schmidt und Vladimir Stoychev wurde die 1- Mannschaft verstärkt und konnte trotz einiger Rückschläge am letzten Heimkampf den Klassenerhalt sichern. Die 2. Mannschaft fing überaus gut die Verbandsliga an, musste dann im Laufe der Zeit aber Leute an die 1. Abstellen. Weiterhin waren in beiden Mannschaften einige Ausfälle durch Verletzungen zu verkraften. Immerhin hatten in diesem Jahr 37 Athleten eine Lizenz.

008A0131Die Schüler, erstmals wieder ohne Kooperations-Partner antretend, erzielten in der Staffel Nord einen hervorragenden 2. Platz, der die Teilnahme am Endturnier in Ketsch erlaubte, wo man unter 6 Mannschaften den etwas undankbaren 4. Platz belegte.

Rechtzeitig zum letzten Heimkampf konnte der Pokal-und Fahnenschrank wieder in Betrieb genommen werden.

Die Weihnachtsfeier mit gemeinsamen Essen, einigen Auftritten der Jugend und Aktiven, sowie Bescherungen durch den Nikolaus, einem Jahresrückblick als Dia – Show sowie einer Tombola rundete das Jahr 2015 ab. Wir freuen uns auf 2016 

 

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2014 Bei Bezirks und Landesmeisterschaften konnten zahlreiche gute Platzierungen errungen werden. Der SRC selbst war Ausrichter der Landesmeisterschaft im gr.-röm. Stil. Bei der Jahreshauptversammlung verabschiedete sich Jürgen Schneider als 1. Vorsitzender und überreichte dem Verein als Abschiedspräsent die alte wieder im neuen Glanz erscheinende Vereinsfahne. Peter Neuß, z. Z. 2. Vorsitzender, übernimmt bis zu den Wahlen in 2015 kommissarisch das Amt. Bei den Deutschen A-Jugend-Meisterschaften im gr.-röm. Stil in Ladenburg wurde Norman Balz guter 4. Und verpasste das Treppchen nur um Haaresbreite. In der NBRV - Pokalrunde konnte ein guter 2. Platz belegt werden.

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Kader des SRC Viernheim 2014

Mit Pascal Hilkert hat sich die 1. Mannschaft enorm verstärkt, alle anderen Ringer einschießlich der beiden Bulgaren blieben dem SRC treu, und konnte die Regionalliga 2014 mit dem 1. Platz abschließen. Lohn hierfür war der Aufstieg in die 2. Bundesliga West.

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Bilder von der Aufstiegsfeier im Dezember 2014

 

Die 2. Mannschaft schwächelte aufgrund vieler Verletzter und Abstellungen für die 1. Mannschaft und kam in der Verbandsliga nicht über den letzten Platz hinaus. Die Schülerstaffel gemeinsam mit dem KSV Sulzbach wurde 2. der Nordstaffel und belegte im Endrundenturnier einen guten 5. Platz. Weitere Highlights waren das Stadtfest und die Mannschaftspräsentation. Mit einer beschaulichen Weihnachtsfeier schliest das Jahr 2014.

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2013 Nach der Runde ist vor der Runde. Mit den Aktiven Shyukri Salimov Shyukriv, Aylin Ashim Kudret, zwei sowohl technisch als auch körperlich starken Bulgaren und Sebastian Otto, der von der SVG Nieder-Liebersbach zum SRC stieß, konnte sich das Regionalligateam gut verstärken. Bei der Jahreshauptversammlung trat Hauptkassier Reinhard Hölscher nicht mehr an und wurde gebührend verabschiedet. Für ihn übernahm Regina Schneider das verantwortliche Ressort. Peter Neuß ersetzte Fritz Niebler als 2. Vorsitzender und in Sascha Niebler fand man endlich den richtigen Mann für das Amt des technischen Leiters. Der Große Preis von Viernheim war mit ca. 300 Teilnehmern wieder ein voller Erfolg. Bei 42 anwesenden Vereinen konnten die Jüngsten des SRC einen sehr guten 6. Platz belegen. Die Verbandsrunden liefen wieder höchst erfreulich. Die Teilnahme bei der Pokalrunde konnte zwar mit einem Auftaktsieg bei der SVG Nieder-Liebersbach erfreulich gestaltet werden, nahm aber ein jähes Ende mit der Niederlage beim KSV Malsch.

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SRC Teams in neuem Outfit, dank der Sponsoren Ringhof, Kempf und Kamuff

In der Verbandsrunde konnte das Regionalligateam  lange Kontakt zur Spitze halten. Erst zum Schluss, durch einige Verletzungen, musste man etwas abreißen lassen, kann aber für die kommende Runde wieder planen. Die 2. Mannschaft muss sich wieder etwas finden – genügend Potential hat sie. Auch die Schülermannschaft in Kooperation mit dem KSV Sulzbach macht Fortschritte und konnte einige schöne Erfolge erzielen. Der Besuch der verschiedenen Turniere übers Jahr brachte unzählige Podestplätze und weitere gute Platzierungen. Das Jahr klang aus mit einer harmonischen Weihnachtsfeier.

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2012 Das neu aufgestellte Regionalligateam bestand trotz einiger Patzer sein Debut. Mit einem guten 5. Platz mit Blickkontakt auf Platz 2 wurde eine ordentliche Runde abgeliefert. Spannend hierbei waren die Derbies gegen Ketsch und Reilingen, die einen großen Zuschauerzuspruch fanden. Viel Freude brachte die Reservestaffel, die ja gerade aufgestiegen war, sich am Ende nur dem SV 98 Brötzingen beugen musste und damit einen hervorragenden 2. Platz in der Verbandsrunde belegte. Mit der Jugend geht es wieder aufwärts. Dies zeigen die Leistungen bei den Landesmeisterschaften sowie auf den vielen Turnieren, die übers Jahr besucht wurden. Bei den Mannschaftskämpfen wurde mit dem KSV Sulzbach eine Wettkampfgemeinschaft gebildet und ansprechende Kämpfe geboten. Die Pokalrunde, die Teilnahme am Stadtfest und am Familiensporttag, sowie diverse Jugendausflüge rundeten das Jahresprogramm ab, das mit der Winterfeier im Januar 2013 sein Ende fand.

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2011 Nach dem guten Abschneiden der 1. Mannschaft in der 2. Bundesliga 2010, war man beim SRC guter Dinge, auch in 2011 eine gute Rolle zu spielen, zumal alle Aktiven wieder zugesagt haben. Aber bereits bei der Vorbereitung fielen die ersten durch Verletzungen aus, andere konnten sich nur eingeschränkt bewegen. Eine weitere Schwächung der Mannschaftwurde verursacht, weil einer der Bulgaren zu den Rundenkämpfen nicht anreisen durfte. Somit musste man mit nur einem Unentschieden die Klasse wieder verlassen und im nächsten Jahr einen Neuanfang in der Regionalliga versuchen. Freude machte die 2. Mannschaft, die ungeschlagen Meister in der Landesliga wurde und hierdurch in die Verbandsliga aufstieg.  Bei den Landesmeisterschaften am Jahresanfang holte der SRC fünf 1. Plätze, sechs 2. Plätze und fünf 3. Plätze. Der 12. Große Preis von Viernheim war in diesem Jahr mit nur 239 Aktiven bestückt. Das Niveau der Kämpfe war aber sehr ansprechend und fand bei 51 teilnehmenden Vereinen im KSV Hemsbach einen würdigen Sieger. Kurt Benz wurde bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften im Gewichtheben  und bei den European Championships 2. seiner Altersklasse. Die Ski-Freizeit im Mai in Sulden/Südtirol war wieder eine gelungene Sache.  An drei herrlichen Tagen wurde das Skifahren ausgiebig genossen. Selbst Neulinge konnten nach 3 Tagen die Pisten runterrutschen, dank fürsorglicher Betreuung unseres Personals. Das Jahr klang wieder mit einer harmonischen Weihnachtsfeier aus.

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2010 Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga wurde kräftig im Bistro Maximum gefeiert. Zuvor gab es einen großen Empfang durch den Bürgermeister der Stadt Viernheim. Viele Einzeltitel wurden wieder bei Bezirks- und Landesmeisterschaften durch unsere Jugend geholt. Bei den Deutschen Meisterschaften wurden hervorragende Platzierungen geholt. Üveys Canlier wurde 4. und Pascal Kiefer 7 bei der B – Jugend DM im freien Stil in Darmstadt-Arheilgen  Simon Imre wurde 6. Bei der B – Jugend DM im gr.-röm. Stil in Eppelborn. Die Schülermannschaft des SRC kämpfte prächtig bei der DM in Rimbach und wurde unter Wert geschlagen. Über 30 Jugendliche verbrachten mit ihren Begleitern eine schöne Jugendfreizeit in St. Gallenkirch im Montafon. Beim eigenen Turnier, dem Großen Preis von Viernheim bei dem sich ca. 300 Athleten maßen, waren die SRC – Jugendlichen nicht zu stoppen und holten zum wiederholten Mal den Wanderpokal. Die 1. Mannschaft wurde mit Thomas Karnauka vom AC Ziegelhausen, Steven Gottschling vom ASV 88 Mainz, sowie Nurhan Refik und Resul Masaldzhi aus Bulgarien verstärkt. Der Landespokal der Pokalsieger des NBRV wurde erneut eine Beute des SRC. Im Finalkampf konnte der KSV Ketsch in eigener Halle mit 23:6 niedergerungen werden. In der Vorbereitung zur Verbandsrunde der 2. Bundesliga gingen die Aktiven neue Wege. So wurde ein Spinninglehrgang sowie ein Boxtraining in die 8wöchige Vorbereitungsphase eingebaut. Die Verbandsrunde lief, trotz vieler Verletzte erfreulich gut ab und der SRC belegte im ersten Jahr der Zugehörigkeit einen guten 5. Platz. Mit einer harmonischen Weihnachtsfeier lief das Jahr 2010 aus.

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2009 Auf Landesebene konnten wieder zahlreiche Meisterschaften gefeiert werden. Leider gelang es keinem der 6 DM Teilnehmer aufs Treppchen. Die beste Platzierung war ein 5. Platz durch Marcel Merz. Die Jahreshauptversammlung brachte nichts neues. Der Vorstand bleibt weiterhin im Amt. Die Jugend verbrachte ihre diesjährige Freizeit in der Jugendherberge in Obersdorf. Dort wurden Wanderungen zur Skiflugschanze, durchs Ostertal und durch die Breitachklamm unternommen. Eine Rodelbahnfahrt in Sonthofen rundete das Freizeitangebot ab. Der Große Preis von Viernheim war wieder ein voller Erfolg. 61 Vereine meldeten 384 Athleten, die in der Waldsporthalle über 2 Tage begeisternden Sport boten. Die Athleten David Heckmann und Sascha Helmling schließen sich dem Verein an. Die erstmals ausgetragene NBRV – Pokalrunde wurde vom SRC – Team gewonnen. Der Auftakt in die Verbandsrunde der Regionalliga wurde in Mühlenbach erfolgreich bestritten. Im darauf folgenden Heimkampf wurde Mitfavorit Weitenau-Wieslet geschlagen. Trotz kurzem Rückschlag, Niederlage in Ketsch, wurde das Ziel – Meisterschaft – nie aufgegeben. Nach dem letzten Sieg in der Meerrettich – Gemeinde Urloffen konnte die Feier beginnen.

Regionalligameister 2009 und Aufsteiger zur 2. Bundesliga Süd

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Auf dem Bild: Betreuer Fritz Niebler, Tony Seifert, Ismail Murafov, Patrick Sauer, Andy Bartsch, Marcel Merz, SaschaHelmling, Benny Bauer, Sven Rauch, Marco Schmitt und Sascha Niebler

Auf dem Bild fehlen: David Heckmann, Timo Schmitt, Christopher und Tobias Krause, Marcel Garbe, Danny Glover, Timo Sommer und Nikolai Bothe 

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2008 Wieder stehen viele SRC Aktive bei den Landesmeisterschaften auf dem Treppchen. Bei einem internationalen Turnier in Wohlfurt/Österreich errang Timo Schmitt den 1. Platz. Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen wurde Timo in den C-Kader des DRB berufen. Bei der DM der Junioren in Lebach/Saarland belegte Timo den 2. Platz. Julia Steffan wurde bei den DM der weibl. Jugend in Haslach 4. genauso wie Marcel Merz bei der B-Jugend in Goldbach. Kurt Benz wurde Deutscher Senioren Meister im Gewichtheben. Die Jugendfreizeit fand wieder auf dem Stubai Gletscher statt. Der große Preis von Viernheim wurde wieder von 61 Vereinen besucht, darunter aus der Schweiz und Frankreich. Die SRC Jugend löste mit großer Begeisterung ihren Gutschein im Viernheimer Kletterwald ein. Das Regionalligateam bleibt zusammen. Der Jugendringer Marcel Garbe stößt hinzu. Aber von Anfang an hat man wieder mit Verletzungspech zu kämpfen. Nicht desto Trotz sprang am Ende ein hervorragender 3. Platz heraus. Das Jahr klang aus mit der Weihnachtsfeier der Jugend und der Silvesterparty der Aktiven. 

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2007  Wieder startet der SRC erfolgreich ins neue Jahr und holten bei Landesmeisterschaften unzählige Titel. Bei den Vorstandswahlen blieb fast alles beim Alten. Lediglich Fritz Niebler rückte für den ausscheidenden Bernhard Ehret nach. Timo Schmitt konnte bei den DM in Köln.Mülheim seinen 4. Titel  einfahren. Marcel Garbe und holte seinen 1. Titel der C-Jugend in München-Unterföhring. Ein Bus voll Fans begleiteten Timo Schmitt und Sascha Niebler nach Berlin zu den DM der Junioren. Obwohl beide unter Wert geschlagen erlebten alle 3 tolle Tage. Die Jugendfreizeit erfolgte wieder auf dem Stubai Gletscher. Timo Schmitt holte sich in Warschau im Beisein vieler mitgereister SRC Fans den Titel eines 3. Europameisters der Kadetten. Grandioser Empfang in Viernheim. In einem Freundschaftskampf gegen Köln-Mülheim stellt der SRC seine Neuzugänge vor. Andy Bartsch und Patrick Sauer stärken das zukünftige Regionalligateam. Mit 2 Siegen startete man auch erfolgreich in die Runde. Dann schlug aber der Verletzungsteufel zu und stellenweise musste das Team ohne vier Leistungsträger auskommen. Aber auch diese Phase wurde überstanden und zum Schluss ein hervorragender 4. Platz mit 22:14 Punkten erzielt. Auf ein neues Jahr in der Regionalliga!

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2006 13 Titel bei Landesmeisterschaften zeugen vom hohen Niveau innerhalb des SRC. Timo Schmitt holt seine 3. Deutsche Meisterschaft in Gütersloh. Tony Seifert holt bei der DM der Senioren einen hervorragenden 5. Platz in Hof. Die Deutschen Frauenmeisterschaften in Viernheim waren ein voller Erfolg. Der Verein erhielt viel Lob von den Offiziellen und den teilnehmenden Verbänden. Leider reichte es für die SRC Teilnehmerinnen diesmal nicht zu einem vorderen Platz. Der Große Preis der Stadt Viernheim erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei Fern und Nah und war wieder mit über 60 teilnehmenden Vereinen besetzt. Das Regionalligateam formiert sich. Mit Tobias und Christopher Krause sowie Azeddine Azzaaoui stehen neue erprobte Kräfte bereit. Erstmals wurde ein Sponsorenpool gebildet, der die Aktiven unterstützt. Trotz allem tut sich das Team eingangs sehr schwer und muss oft knappe und undankbare Niederlagen einstecken. In der Vorrunde wurden so nur 4 Punkte auf die Habenseite gebracht. In der Rückrunde lief es wesendlich besser. Mit 16:22 Punkten wurde die Runde noch erfolgreich abgeschlossen und der SRC kann für ein weiteres Jahr in der Regionalliga planen.

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2005 Bei den Vorstandswahlen zeigte sich ein harmonisches Bild  Der engere Vorstand wurde bestätigt. Bei den Landesmeisterschaften wurden insgesamt 21 Titel und 9 Vizemeisterschaften eingefahren. Timo Schmitt wurde 1.DM im freien Stil, B-Jugend, in Mülheim/Ruhr. Marc Baumann wurde in Tennenbronn 2. DM im gr.-röm. Stil. Timo nutzte sein Sonderstartrecht bei der A-Jugend in Neuss und wurde 3. DM. Kathrin Niebler wurde bei den Deutschen Frauenmeisterschaften in Hallbergmoos 3. DM´ín, Laura belegte einen beachtlichen 5. Platz. Der SRC erhielt vom DRB erneut die Zusage für eine DM. Diesmal die Deutsche Frauen Meisterschaften 2006. Die obligatorische SRC – Freizeit wurde diesmal auf dem Stubai Gletscher durchgeführt. Bei den deutschen Veteranenmeisterschaften in Lampertheim holte sich Fritz Niebler seinen 3. Titel. Gerhard Goldmann und Horst Stefan wurden 3. DM. Erstmals überschritt die Mitgliederliste die 400er Marke. Der „große Preis von Viernheim“ war mit 443 Teilnehmern aus 64 Vereinen außerordentlich gut besucht. Das Turnier wurde an zwei Tagen auf 5 Matten ausgetragen und gehört mit dieser Teilnehmerzahl zu den größten in Deutschland. Die 1. Mannschaft wurde Oberligameister und Aufsteiger in die Regionalliga Baden-Württemberg.

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2004 Kathrin Niebler wurde 1. DM´in der weibl. Jugend in Ladenburg. Laura Niebler stand ihr nur wenig nach und belegte den 2. Platz. Liesa Heuschkel wurde immerhin noch 5. DM´in. Sascha Niebler, dieses Jahr in der A – Jugend ringend, belegte in Hösbach den 2. Platz. 15 Landesmeister Titel und 15 Vizemeistertitel wurden nach Viernheim geholt. Tony Seifert erster Teilnehmer bei Seniorenmeisterschaften seit Fritz Niebler. Der SRC Viernheim ist zum 4. Mal Ausrichter einer Deutschen Meisterschaft – diesmal C – Jugend gr.-röm. vom 16. –18. April. Marc Baumann wurde immerhin 5.DM und brachte hierbei das Kunststück fertig dem späteren DM die einzige Niederlage bei zubringen. Bei der Parallelveranstaltung in Mainz-Laubenheim wurde Timo Schmitt DM im freien Stil. Sascha Niebler holte sich bei den DM Junioren in Nürnberg noch einen ausgezeichneten 3. Platz. Die CD-Schüler-Mannschaft belegte einen beachtlichen 8. Platz bei den DMM in Obernburg. Der SRC Wanderausflug nach Saalbach-Hinterglemm war ein voller Erfolg. Die 1. Mannschaft wurde Vizemeister der Oberliga. Die 2. Mannschaft wurde vielumjubelter Meister in der Landesliga und damit Aufsteiger in die Verbandsliga. Die CDE Schülermannschaft wurde ebenfalls 1. Nordbadischer Meister.

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2003 Sascha Niebler verteidigt seinen DM Titel in Oer-Erkenschwick, Nordrheinwestfalen. Timo Schmitt wurde 3. DM im Freien Stil in der C-Jugend in Riegelsberg/Saarland. Kathrin Niebler steigt noch ein Treppchen höher und wird 2. DM in der weiblichen Jugend in Bensheim. Laura Niebler und Liesa Heuschkel wurden jeweils 3. DM in ihren Klassen. Marco Schmitt wurde 8. bei den DM der Junioren in Frankfurt/Oder und die CD – Jugend wurde 8.bei den DMM in Pirmasens – Fehrenbach. Außerdem wurden wieder 24 Landesmeistertitel nach Viernheim geholt. Gerhard Goldmann verließ als Kapitän das Boot. Neuer 1. Vorsitzender wurde einstimmig Jürgen Schneider. Als sein Vize wurde Bernhard Ehret gewählt. Dieses Jahr wurde ein Turnier in Penzberg/Bayern angefahren. Als Schmankerl wurde zuvor die Sommerrodelbahn Bramberg bei Bad Tölz besucht und Quartier wurde in Starnberg bezogen, wo man einen wunderschönen Abend verlebte. Die 1. Mannschaft findet immer besser Tritt in der Oberliga und belegte hier mit einem ausgeglichenen Punktestand einen sehr guten Mittelplatz mit Kontakt zum oberen Drittel.

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2002 Sascha Niebler 1. DM B- Jugend Freistil in Boden/Montabaur; Kathrin Niebler wurde 3. DM in der weiblichen Jugend in Freiburg. Marco Schmitt wurde 8. DM in Herdecke und die CD – Jugend 9. DMM. Insgesamt wurden 32 Landesmeistertitel in diesem Jahr nach Viernheim geholt.

Die Aktivenmannschaft behauptet sich trotz einiger Ausfälle in der Oberliga. Die SRC – Kids gewinnen wieder ihr eigenes Turnier. Beim Museumsfest präsentiert sich der Verein von seiner besten Seite. Neben einer Bildergalerie und stündlichen Vorführungen wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Auch bei der -  nach der Renovierung – Stadioneinweihung waren die SRC´ler mit von der Party und zeigten ihr Griffrepertoire vor vollbesetzter Tribüne. Und noch einmal ging es nach Berlin, wo es den Wanderpokal zu verteidigen galt. Leider war man dieses Mal nicht vollständig angetreten, so reichte es in Summe nur zum 2. Platz. Zur Besichtigung wurde sich diesmal der Checkpoint Charly und das Naturkundemuseum rausgesucht. Andere fuhren mit der S – Bahn nach Potsdam und besuchten dort Schloss Sanssouci und das Neue Palais. 

  

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Franz Hofmann 16 Jahre 1. Vorsitzender des SRC

Franz, wie er allgemein beim SRC genannt  wurde, trat 1968 die Nachfolge des legendären Jean Mandel an. Obwohl er nicht aus dem Athletenlager entstammte, führte er die Vereinsgeschäfte mit Bravour weiter. Unter seiner Führung wurde der Verein zu einer festen Größe in Viernheim, im Kreis, im Verband, ja sogar in der ganzen Bundesrepublik. Mit seinem weitschauenden, geschäftstüchtigen Wesen legte er den Grundstock für die in dieser Zeit aufstrebende Jugendarbeit, die in zahlreichen Deutschen Meisterschaften endete und die Aktivenmannschaft mit einem Durchschnittsalter von ca. 19 Jahren bis in die zweithöchste Klasse aufstiegen ließ. Franz starb am 13. März 2002. Der SRC wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. 

 

 

 

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2001 Und wieder ist der SRC Ausrichter einer Deutschen Meisterschaft, hier DM C-Jugend Freistil. Top-Kandidat aus Viernheimer Sicht war Sascha Niebler. Sascha wurde seiner Nominierung gerecht und kämpfte sich bis in den Endkampf  vor. Hier unterlag er denkbar knapp nach Punkten einem hessischen Vertreter. Hierfür erkämpfte sich Tony Seifert seine 2. DM in Waldkirch in der A – Jugend. Viele Landesmeistertitel in der Jugend wanderten nach Viernheim. Auch die CDE – Jugendmannschaft konnte die Runde als erste abschließen. Erstmals trat ein Mädchen aus dem Schatten der Jungs. Kathrin Niebler wurde 4. DM´in der weiblichen Jugend in Wilhelmshaven. Auch die 1. Mannschaft wollte hier nicht zurück stehen und wurde 1. in der Verbandliga und damit Aufsteiger in die Oberliga Und wieder ging es Anfang Dezember nach Berlin zum Werner Rother Turnier. Diesmal konnten nicht nur viele Einzeltitel eingeheimst werden, auch der Wanderpokal wurde von den SRC – Kids mit nach Hause genommen. Auf dem Besichtigungsplan stand diesmal das Aquarium und der Berliner Zoo für die Jüngeren, einige der Älteren streiften durch Berlin zum Berliner Rathaus und ins Nikolaiviertel sowie zum Berliner Dom und über die Straße „Unter den Linden „ bis zum Brandenburger Tor.

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2000 Die 1. Mannschaft steigt in die Oberliga auf. Die 2. Mannschaft erkämpft sich die ersten Punkte in der Landesliga. Glanzstück des Vereins ist aber die Jugend. Das Vorjahresergebnis konnte mit insgesamt 9 Landesmeistertiteln und 7 Vizemeisterschaften noch getopt werden.

Auch die CDE – Schülermannschaft schaffte den Landestitel. Neben Tony Seifert schickte der SRC noch Marco Schmitt und Sascha Niebler zu Deutschen Meisterschaften. Während Sascha und Marco noch den rauen Wind zu spüren  bekamen, konnte sich Tony Seifert wieder in die Spitze vorkämpfen. Lohn ein sehr guter 2. Platz in der A-Jugend in Wasserlos. 

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1999 Der SRC ist zum 2. Mal Ausrichter einer Deutschen Meisterschaft. Man bewarb sich um die deutsche B –Jugend Meisterschaft, um Tony Seifert die Gelegenheit zu geben, seine erste Deutsche Meisterschaft in heimischer Halle einzufahren. Tony war vorbereitet wie nie zuvor. Mit Ihm holte die SRC – Jugend 7 Landesmeistertitel und einen 2. Platz nach Viernheim. Obwohl Tony in seinem Pool einen Kampf verlor, qualifizierte er sich für die Endrunde. Hier lies er nichts mehr anbrennen. Im Halbfinalkampf kämpfte er den vermeintlichen Favoriten nieder und auch im Endkampf lies er seinem Kontrahenten keinen Stich. Der SRC hatte wieder einen Deutschen Meister und bekam außerdem noch viel Lob für die Ausrichtung.

Die 1. Mannschaft behauptete sich in der Verbandsliga während die 2. Mannschaft die ersten Erfahrungen in der Landesliga machte. Das Vereinsleben gestaltete sich recht harmonisch.

Es wurden auch viele gemeinsame Feierlichkeiten veranstaltet, allen voran die Silvesterfeier.

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1998 Auch bei den Aktiven tut sich einiges. Von außen kommen einige neue Ringer, die allerdings das Handwerk noch lernen müssen, hinzu. Die Aktivenmannschaft schafft den Aufstieg in die Verbandsliga. Hiermit ist die Vereinsführung gefordert. Um den nachstrebenden Ringern die Gelegenheit ihr Können bei Wettkämpfen zu zeigen, wurde eine 2. Mannschaft beim Verband gemeldet.

Tony Seifert startete erstmals in der B-Jugend und erkämpfte sich bei den deutschen Meisterschaften einen guten aber undankbaren 4. Platz.

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1997 wurde die Jugendarbeit weiter forciert. Tony Seifert konnte sich bei den deutschen Meisterschaften wieder auf das Treppchen vorarbeiten. Der Lohn war ein guter 3. Platz.

Die Aktivenmannschaft zeigt gute Ansätze, es fehlt aber noch die Beständigkeit.

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1996 Das Jahr der Hundert-Jahr-Feier.

Das sportliche Großereignis war die Deutsche C-Jugend-Meisterschaft in der Waldsporthalle vom 12.-14. April. Viele Ringerfans fanden den Weg dorthin und bekamen hervorragenden Sport geboten. Krönung dieser Veranstaltung war unzweifelhaft die Erringung des 2. Deutschen Meistertitels durch Toni Seifert im gr-röm. Stil. Bei der Parallelveranstaltung im hessischen Münster belegte Ercan Elmas einen guten 4. Platz im freien Stil. Beide Sportler wurden gebührend gefeiert. Den Organisatoren selbst, wurde großes Lob gezollt und eine weitere Deutsche Meisterschaft angetragen. Wir überlegen!!!

Im Juli war dann die große Feier in der Freizeithalle angesagt. Von Freitag  bis Sonntag hatten alle SRC Helfer alle Hände voll zu tun, die Gäste zu bewirten. Ein Tanzabend wechselte sich ab mit einer Jugendfeier und Sonntags sangen die Viernheimer Chöre zum Frühschoppen. Alles in allem eine gelungene Präsenz.

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1995 Zurückgekehrt in die Landesliga, erlebte die 1. Mannschaft Höhen und Tiefen. Die Meisterringer von einst sind müde und die jungen Nachwuchsringer sind entweder noch nicht so weit oder sie sind eben noch zu jung. Trotzdem konnte man lange nach oben schauen. Erst am letzten Kampftag wurde der 3. Platz verspielt.

Mit dem im Abschluss erreichten 5. Platz, wird man dennoch im kommenden Jahr eine Klasse höher starten. Dies wurde möglich durch die Neustrukturierung der Ringerligen. In den Schüler-Trainingsstunden tummeln sich mitweilen bis zu 30 Buben und einige Mädchen. Dass es hier wieder aufwärts geht, zeigen viele Meisterschaften und Platzierungen bei nationalen und internationalen Turnieren. Dies ist zum Teil der Verdienst zweier Männer. Zum einen Michael Seifert, der sich, seit er in Viernheim aktiv ist, der Jugendarbeit verschrieben hat. Und da ist Helmut Lohrbächer, der das Erbe weiterführt, in seinem unnachahmlichen Einfühlungsvermögen und Führen der Jungstars. Der sich auch nicht scheut, außerhalb der Ringerstunden, mit dem Nachwuchs Freizeitgestaltung zu betreiben. Sei es im Miramar oder bei einem Skiurlaub im Stubai. Die Vorbereitungen für die Jugendmeisterschaft und für die 100jahr Feier sind voll im Gange.

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1994 wurde aus organisatorischen Gründen die Vereinssatzung neu überarbeitet. Parallel hierzu wurde eine Jugendsatzung erstellt. Beide wurden in der Jahreshauptversammlung einstimmig verabschiedet, so dass die Jugend ihre ständigen Vertreter wählen konnten. Aus Anlässlich der 100jahr Feier in 1996 stellte der Verein den Antrag, eine Deutsche Jugendmeisterschaft, austragen zu dürfen. Die Verbandsligamannschaft konnte die in sie gelegten Erwartungen nicht erfüllen. Zu viele Ausfälle waren zu beklagen. So fielen zum Beispiel 2 Leistungsträger für die gesamte Runde aus. Trotzdem wurde der Verein noch belohnt. Unterstützt durch den Nordbadischen Ringerverband, und ob der jeweils bravourös durchgeführten Turniere, wurde dem SRC die Durchführung der Deutschen B-Jugendmeisterschaft übertragen.

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1993 In zwei denkwürdigen Aufstiegskämpfen wurde die Reservestaffel des Bundesligisten Wiesenthal geschlagen. In der Viernheimer AMS – Sporthalle wohnten diesem Sportereignis nahezu 600 Zuschauer bei. Die jugendlichen SRC Ringer machen wieder auf sich aufmerksam. Bei den jedes Jahr zur Austragung kommenden Gedächtnis-Turnieren war es lange Zeit still um Viernheims Nachwuchs. Nun machen sie sich wieder bemerkbar. Die 1. Mannschaft fand auch in der Landesliga keinen ebenbürtigen Gegner. Souverän erklomm der SRC den 1. Platz und gab ihn bis zum Schluss der Runde nicht mehr ab.

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1992 Dies erkannten Aktive wie Fritz und Josef Niebler, Helmut, Manfred und Peter Lohrbächer, die sich wieder, nach einigen Jahren in der „Fremde“, in den Dienst der SRC -Mannschaft stellen wollten, bis der Nachwuchs reif sei, das große Erbe anzutreten. Bei der Jahreshauptversammlung wurde Gerhard Goldmann, der bereits seit 2 Jahren das Amt des 2. Vorsitzenden begleitete und alleine mit Michael Seifert aktiv am Mannschaftsgefüge arbeitete, mit großer Mehrheit zum 1. Vorsitzenden gewählt. Auch wurde der noch heute amtierende geschäftsführende SRC Vorstand mit großer Mehrheit von den vielen SRC Mitgliedern in ihr Amt gewählt. Alle Aktiven stellten sich in den Dienst der SRC – Mannschaft. Das Jugendtraining wurde unter der Leitung von Michael Seifert forciert, Arbeitspläne wurden erstellt. Die Mitgliederzahl hat einen Tiefstand erreicht. Sie beträgt bereinigt nur noch ca. 270 Mitglieder. Die 1. Ringermannschaft wurde Meister der Kreisklasse Nord. Die Fitnessgruppe feiert ihr 10jähriges Bestehen. Sie hat sich zu einer tragenden Stütze des Vereins gemausert.

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1991 In der Verbandsliga erging es dem Team wie ein Jahr zuvor. Zu wechselhaft und phlegmatisch das Verhalten der Aktiven und mit nur 2 oder 3 Leistungsträgern ist eben kein Mannschaftssport, wie es das Ringen nun mal ist, zu gewinnen. Nach dem freiwilligen Abstieg in die Bezirksliga war der Tiefpunkt erreicht. Das Ringen in Viernheim war an einer Talsohle angelangt.

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1990 Im 2. Jahr der Zugehörigkeit zur Oberliga konnte sich die Mannschaft nicht entscheidend durchsetzen. Zu schwach war der Kader, Verstärkung war keine zu sehen; Jugendarbeit im großen Stil war da noch Fehlanzeige! Hier wurde eine freiwillige Zurückstufung in die Verbandsliga in die Wege geleitet und vom Nordbadischen Ringerverband durchgeführt.

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1989 konnte die 1. Mannschaft den Aufstieg in die Badische Oberliga erfolgreich abschließen. Der Klassenerhalt wurde mit viel Energie erreicht. Ohne das Wirken vieler anderer schmälern zu wollen, muss hier auf einen Mann hingewiesen werden, der unter 3 Vorsitzenden, nämlich unter Franz Hofmann, Fritz Pfenning und Günther Kiss, als Geschäftsführer bravouröse Arbeit geleistet hat, Helmut Martin, allen Insidern Viernheims als engagierter Stadtrat bekannt, nahm beim SRC das Ruder in die Hand und lieferte während seiner Amtszeit profihafte Arbeit ab. Neben seiner Geschäftsführertätigkeit, war er für den Sportbetrieb und für das Kulturelle verantwortlich. Er kümmerte sich in all den Jahren um den Mannschaftskader und war hierbei mitverantwortlich bei der Erstverpflichtung unseres heutigen 1. Vorsitzenden. Er organisierte Feste und Ausflüge und sorgte damit für den Bekanntheitsgrad und das innere feste Gefüge des Vereins. Nicht selten half seine Seelenmassage einigen Aktiven über steile Klippen. Es war sehr schwer, ihn nach seinem langen Wirken und dem Ausscheiden aus dem Vorstand zu ersetzen.

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1988 letzte Deutsche Meisterschaft für Fritz Niebler (mittlerweile in Lampertheim ringend) in Freising/Bayern. Die Vereinsführung geht von Fritz Pfenning an Günther Kiss über. Die 1. Mannschaft  erkämpfte sich den Meistertitel in der Verbandsliga.

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1987 Der Stemm- und Ringclub kämpft ein weiteres Jahr in der Nordbadischen Ringer Verbandsliga

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1986 wurde Joachim Latorre Deutscher Jugendmeister in Appenweier. Fritz Niebler krönte seine Laufbahn mit einer weiteren deutschen Meisterschaft in Urloffen.

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1985 Fritz Niebler erneut Deutscher Meister in Schiffweiler. Der SRC hat sich auch finanziell von seinen Blessuren nach dem kostspieligen Abstieg aus der 2. Bundesliga erholt. Die 1. Mannschaft geht nun in der Verbandsliga auf Punktejagd.

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1984 errang Fritz Niebler, nun für den 1. Bundesligisten ASV Reilingen kämpfend, erneut den Deutschen Seniorenmeistertitel in Walheim. Als abermaliger Olympiateilnehmer in Los Angeles belegte er einen beachtlichen 5. Platz. Franz Hofmann übergab nach 16 Jahren Amtsführung das Zepter an Fritz Pfenning, der zuvor schon großen Anteil am Aufschwung des SRC hatte. Nun durfte er in seinem 1. Amtsjahr gleich zur Meisterschaft rufen, denn die von Gerhard Goldmann neu formierte Mannschaft wurde Meister der Landesliga.

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1983 holte Fritz Niebler für Viernheim seine letzte Deutsche Meisterschaft in Schriesheim. Nach dem verpassten Aufstieg in die 1. Ringerbundesliga, war die Luft aus der Mannschaft raus. Viele verließen den Verein oder hörten ganz auf. Die Mannschaft, oder das was übrig blieb, trat den freiwilligen Weg in eine unterklassige Liga an, dort wo unsere 2. Mannschaft stand. Gerhard Goldmann, nun zum Haupttrainer avisiert und assistiert von seinem Bruder Paul, versuchten ihr Möglichstes um wenigstens eine schlagkräftige Mannschaft für den Rundenkampf in der Landesliga aufzubauen und retteten somit den SRC vor der sportlichen Auflösung.

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1982 Die Aufstiegskämpfe für die 1. Ringerbundesliga gegen SV Hallbergmoos standen auf Messers Schneide, wobei der Gegner der etwas taktisch bessere und zum Schluss auch glücklichere Sieger war. Den über 1500 Zuschauern in der Waldsporthalle (noch heute bestehender Hallenzuschauerrekord) wurde Spitzensport der ersten Güteklasse geboten. Hatten doch die Sieger aus Hallbergmoos 2 Weltklasseathleten und mehrere deutsche Spitzenringer in ihren Reihen. Peter Lohrbächer wurde in Witten Deutscher Juniorenmeister im freien Stil; Norbert Hilzendegen wurde 3. Sieger im griechisch-röm. Stil in Hösbach. Bei den Seniorenmeisterschaften in Unterdürrbach belegte Norbert Hilzendegen ebenfalls einen hervorragenden 3. Platz und bei den Freistilmeisterschaften in Lahr-Kuhbach dominierte Fritz Niebler ein weiteres Mal. Bei der selben Veranstaltung. wurde Peter Lohrbächer 3. Deutscher Meister. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Gersweiler erkämpfte sich Rainer Medelnik den Titel eines Deutschen Vizemeisters. Beieinem EG-Turnier in England wurde Fritz Niebler 1. Sieger und stellte damit seine internationale Klasse unter beweis. Gerhard Goldmann gründete aufgrund vieler Anfragen eine Fitnessgruppe, die sich schon nach kürzester Zeit größter Beliebtheit erfreute.

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1981 in Schifferstadt bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften im freien Stil gelang Fritz Niebler wieder der Sprung aufs oberste Treppchen, während Peter Lohrbächer 3. Sieger wurde. In Goldbach im gr.-röm. Stil erkämpfte sich Heinfried Eichheimer einen 3. Platz. Norbert Hilzendegen erkämpfte sich den 2. Juniorentitel in Bad Reichenhall und Peter Lohrbächer wurde 2. Deutscher Meister in Lünen-Derne. Bei einem internationalen Turnier in Italien wurde Fritz Niebler 1. Sieger. Die 1. Mannschaft in der Aufstellung Jürgen Tönges, Fritz Niebler, Peter u. Manfred Lohrbächer, Ali Kocak, Norbert Hilzendegen, Heinfried Eichheimer, Harald Pfenning, Adam Hussli, Paul und Gerhard Goldmann sowie Kamil Korucu wurden überlegen Meister der 2. Bundesliga Südwest. Betreut wurde das Team von Trainer Theo Müller, assistiert von Gerhard Goldmann.

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1980 errang Peter Lohrbächer den Deutschen Jugendmeistertitel in Marten. Bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften im freien Stil in Hassloch wurde Peter Lohrbächer ebenfalls Deutscher Meister. Bei der selben Veranstaltung wurden Manfred Lohrbächer und Josef Niebler jeweils 3. ihrer Klasse. Bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften im griechisch-römischen Stil in Rheinfelden gelang unserem Neuzugang Norbert Hilzendegen (Ludwigshafen) ebenfalls der Stieg aufs oberste Treppchen. Zuvor wurde er bereits 2. Deutscher Meister in der Jugend in Freiburg-Haslach. In Hof, bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften, gelang Peter Lohrbächer fast der ganz große Coup. Nur ganz knapp musste er sich dem Abonnement-Meister Willi Heckmann aus Schifferstadt geschlagen geben. Der Lohn war der eines 2. Deutschen Seniorenmeisters. Fritz Niebler tat es ihm gleich, obwohl er zur Schonung eine Klasse höher rang. Die Olympischen Spiele in Moskau wurden von den Weststaaten boykottiert. Somit wurde Fritz Niebler die Möglichkeit genommen ein zweites Mal daran teilzunehmen. Die Seniorenmannschaft belegte  Platz 2 in der 2. Bundesliga hinter Freiburg-St Georgen. Außer Hilzendegen kamen in diesem Jahr noch Kamil Korucu und Ali Kojak zum SRC, was sich in vorgenanntem Ergebnis niederschlug.

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1979 gab es keinen Deutschen Meistertitel für den SRC. Dafür aber gleich 3 Vizemeistertitel. Nämlich Fritz Niebler bei den Senioren in Tuttlingen, Manfred Lohrbächer bei den Junioren in Wiesental und sein Bruder Peter bei der Jugend in Hösbach. Adam Hussli (Landau) und Heinfried Eichheimer (Seeheim) stießen zum SRC und verstärkten die 1. Ringermannschaft.

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1978 konnte Fritz Niebler wiederum die Deutsche Juniorenmeisterschaft in Pirmasens erringen. Bei der gleichen Veranstaltung wurde Helmut Lohrbächer 2. Deutscher Meister. Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Bad Kreuznach erklomm Fritz Niebler zum 1. Mal das oberste Siegertreppchen, während Peter und Manfred Lohrbächer in Erlangen 1. bzw. 3. Deutscher Jugendmeister wurden. Die Regionalligamannschaft wurde durch die Goldmann Brüder, vom Regionalligisten ASV Landau kommend, verstärkt. Trainiert wurde die 1. Mannschaft von Theo Müller (Hemsbach), assistiert von Gerhard Goldmann. Trotz starkem Engagement konnte kein entscheidender Sprung nach vorn gemacht werden. Lediglich mit dem Abstieg hatte man dieses Jahr nichts zu tun.

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1977 wiederholte Fritz Niebler seinen Titel, Deutscher Juniorenmeister, in Hemsbach. Helmut Lohrbächer tat es ihm gleich. Auch er wurde Deutscher Juniorenmeister seiner Klasse. Josef Niebler wurde 3. Deutscher Meister in Salzgitter. Bei den Seniorenmeisterschaften in Kelheim wurde Fritz Niebler ebenfalls 3. Sieger. Die 1. Ringermannschaft wurde in überlegener Manier Nordbadischer Meister. In den Aufstiegskämpfen gegen den Südbadischen Vertreter ASV Renchen  konnte man sich knapp mit 41,5:38,5 Gesamtpunkten durchsetzen, wobei zu Hause beim 24:16 vor über 1000 Zuschauern der Grundstein gelegt wurde. Beim Großen Preis von Deutschland in Freiburg belegten Fritz Niebler und Helmut Lohrbächer den 4. bzw. den 5. Platz. Helmut Lohrbächer weilte mit der Junioren-Nationalstaffel in England und konnte dort in eindrucksvoller Art und Weise seinen Kontrahenten mit 28:0 Punkten besiegen. Beim Großen Preis von Italien in Genua konnten Fritz Niebler und Helmut Lohrbächer die Goldmedaille erringen. Beim Großen Preis von Österreich in Salzburg konnte Fritz Niebler dieses Kunststück wiederholen.

Die SRC – Schüler wurden wieder Nordbadischer Meister; die Jugend wurde dritter. Im Rahmen der 1200jahr Feier von Viernheim bestritt der SRC einen Freundschaftskampf gegen Freiburg – St Georgen mit seinen Stars Adolf Seeger und Mario Sabatini. Beim großen Festtagsumzug beteiligte sich der Verein mit einem schmucken Motivwagen. Bei den Juniorenweltmeisterschaften in Las Vegas, USA, belegte Fritz Niebler einen guten 3. Platz. Helmut Lohrbächer wurde immerhin 8. seiner Klasse. Trotz Verstärkung der Regionalligamannschaft durch Peter Fabian, von Sulzbach, und Mahmut Karadavut, Triberg, kämpfte diese um den Klassenerhalt. Im buchstäblich letzten Kampf konnte der Klassenerhalt gesichert werden.

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Fritz Niebler in Aktion

Fritz Niebler wurde in seiner Ringerkarriere 17 facher Deutscher   Meister,   mehrmaliger Sieger von Großen Preisen und 2 facher Olympiateilnehmer.

 

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1976 wurde Peter Lohrbächer zum 4. Mal Deutscher Schülermeister in Graben-Neudorf. Fritz Niebler und Helmut Lohrbächer holten sich den Titel eines Deutschen Jugendmeisters in Niedernberg. Außerdem konnte Gerhard Goldmann (immer noch für den ASV Landau ringend) seinen Vorjahreserfolg wiederholen und wurde in Schifferstadt 3. Deutscher Juniorenmeister. Auch in Schifferstadt wurde Fritz Niebler Deutscher Juniorenmeister und 2. Deutscher Seniorenmeister in Freiburg-Haslach. Zuvor wurde Fritz Niebler Sieger beim Großen Preis von Deutschland in Freiburg und bei den Europameisterschaften belegte er einen guten 4. Platz. Im Juli desselben Jahres war es perfekt, Viernheim hatte seinen ersten Olympiateilnehmer. Entsprechend wurde er mit guten Worten verabschiedet. Zielort war Montreal, Kanada. Dort musste der junge Athlet  noch Lehrgeld bezahlen. Aber was sagte uns Johann Mandel immer, dabei sein ist alles, Siegen dagegen nichts! Nicht desto Trotz, gab es für den Heimkehrer einen riesigen Bahnhof.

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1975 war zwar wieder ein sehr erfolgreiches Sportjahr für den SRC, aber auch eines der traurigsten innerhalb seiner Vereinsgeschichte.

 Peter Lohrbächer wurde Deutscher Meister der Schüler in Freiburg-Haslach, Fritz Niebler und Helmut Lohrbächer holten sich jeweils den 1. Platz bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Urloffen. In Witten wurde unser späterer 1. Vorsitzender Gerhard Goldmann, damals noch für den ASV Landau ringend, 3. Deutscher Meister bei den Junioren. Auf der selben Veranstaltung in Witten konnte Fritz Niebler den Titel des Juniorenmeisters erkämpfen und brachte als 17jähriger das Kunststück fertig, in Schorndorf mit 5 Schultersiegen und nur einer Punktniederlage, Deutscher Vizemeister der Senioren zu werden. Bei seinem ersten internationalen Einsatz, beim Großen Preis von Deutschland in Freiburg, konnte sich der noch Jugendliche gegen namhafte Konkurrenten durchsetzen und belegte einen hervorragenden 2. Platz. Neben all diesen Einzeltiteln errangen die Schüler nun schon zum 3. Mal hintereinander den Wanderpokal von Salzgitter und konnten diesen somit dem Trophäenschrank einverleiben und die Jugendmannschaft errang den Titel eines Badischen Meisters.

Noch mitten im Freudentaumel über die errungenen Siege erreichte den Verein die Nachricht vom Tode Valentin Reinhardts. Er, der Motor und der Vater dieser überragenden Jugend, um die uns ganz Nordbaden beneidete, war nicht mehr. Durch einen tragischen Unglücksfall am Urlaubsort in Rumänien wurde er, 39jährig, aus dem Leben gerissen. Ohnmacht legte sich über den Verein, über Viernheim, ja über den gesamten Nordbadischen Raum. Er war ein Mensch ohne Ecken und Kanten, eben ein Sportsmann. Viele aus Nah und Fern gaben ihm das letzte Geleit.

Der Sportbetrieb musste und sollte aber weitergehen, schon um seines Vermächtnis Willen. Eduard Fröhner, Vater zweier Jugendringer und bereits seit einiger Zeit Assistent von Valentin Reinhardt, erklärte sich spontan bereit, das Erbe anzutreten und fungierte fortan als hauptamtlicher Jugendtrainer. Dass auch er sein Handwerk verstand, obwohl nicht aus dem Ringerlager stammend, zeigen die nachfolgenden Titel der Jugendringer,die ausnahmslos von ihm betreut wurden.  

Bei seiner ersten Weltmeisterschaftsteilnahme am 8. August desselben Jahres erkämpfte sich Fritz Niebler einen beachtlichen 4. Platz. Fritz Niebler im Olympia A Kader!

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Valentin Reinhardt

Valentin Reinhardt war neben Johann Mandel die schillernde Figur in der bewegten Vereinsgeschichte. Von frühester Jugend an war er dem Verein verbunden. Erst als Aktiver, danach als Schüler- und Jugendtrainer, später auch als Seniorentrainer. Er hatte während seiner Trainertätigkeit nicht nur die sportlichen Ziele im Blickwinkel, nein es waren vielmehr die sozialen Komponenten, die ihn bewegten. Er holte die Kinder von der Straße, denn keiner verstand es besser die Jugendlichen für das Ringen und den Sport im allgemeinen zu begeistern. Er war nicht nur Trainer und Lehrer, nein er war Ziehvater, Kamerad, Kollege und Freund in einer Person.

Valentin war ein Mensch und Sportler mit untadeliger Haltung, ein Vorbild in jeder Beziehung. So wird er in diesem Verein weiterleben.

 

 

 

  

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1974 in Salzgitter war es wieder Peter Lohrbächer, der sich den Titel holte. Sein Bruder Manfred sprang auch eine Treppe hoch. Er wurde 2. Deutscher Meister.Seinen ersten Jugend-Meister-Titel holte sich Fritz Niebler in Walheim.

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1973 gelangen Peter Lohrbächer und Josef Niebler der Sprung auf das oberste Treppchen. Beide wurden Deutscher Meister der Schüler in Urloffen. Ebenfalls um Lorbeeren kämpften Manfred Lohrbächer und Bernhard Oberdorf. Beide belegten gute 3. Plätze. Willi Samstag steuerte mit seinem 3. Platz bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Triberg ebenfalls noch eine Medaille bei.

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1972 fuhr Fritz Niebler seine erste Deutsche Meisterschaft ein. Er wurde 1. Deutscher Meister der Schüler im Freistilringen in Saarbrücken. Mit ihm waren noch sein Bruder Josef Niebler und Peter Lohrbächer, die sich den 2. bzw. den 3. Platz bei diesen Meisterschaften erkämpften.

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1970 rundete Klaus Adler seine erfolgreiche Jugendzeit mit der Erringung seiner 4. Deutschen Meisterschaft in Inzell ab. Neben ihm errangen Willi Samstag und Reinhard van der Does den Titel eines 2. Deutschen Meisters, Werner Baumann und Kurt Hofmann, die das starke Viernheimer Kontingent vervollständigten, wurden 4. bzw. 7. ihrer Gewichtsklasse.

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1969 machte Klaus Adler das Double. Er wurde Deutscher Jugendmeister Freistil in Balkhausen und Deutscher Jugendmeister im griechisch-römischen Ringen in Ottweiler. Bei den Juniorenweltmeisterschaften in Boulder, US-Bundesstaat Colorado, erreichte er als Jugendlicher einen hervorragenden 6. Platz.

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1968 gelang Klaus Adler der Sprung nach ganz vorn. Er wurde 1. Deutscher Jugendmeister Freistil in Bruchsal. Die Führung des Vereinsschiffes ging einvernehmlich von Johann Mandel an dessen langjährigen Vize Franz Hofmann über. Obwohl Hofmann nicht aus dem Athletenlager entstammte, führte er die Vereinsgeschäfte mit Bravour weiter. Unter seiner Führung wurde der Verein zu einer festen Größe in Viernheim, im Kreis, im Land, ja in der ganzen Bundesrepublik. Johann Mandel wurde für seine Verdienste umgehend zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Sportlich wurde der Verein aber noch im selben Jahr auf eine schwere Probe gestellt. Wegen Ausschluss eines einzigen Mannes, kehrte die komplette erste Mannschaft dem SRC den Rücken. Die Verbandsrunde in der Oberliga musste ein Jugend/Junioren-Team bestreiten. Hier soll niemand angeprangert werden. Es soll lediglich aufgezeigt werden, welch großes Potential in Viernheims Mauern herrschte, denn während das SRC – Team sich in den nächsten Jahren in der Oberliga halten konnte, marschierte die neugegründete Amicitia – Staffel von der Kreisklasse durch bis zur Oberliga und stand nach erfolgreichem Abschluss sogar in den Aufstiegskämpfen zur Regionalliga.

 

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Johann (Jean) Mandel

1. Vorsitzender des SRC von 1946 -1968

Jean Mandel war ein Sportsmann durch und durch. Trotz vieler Siege, die er im Ringer und Gewichtheben sowie mit der Rundgewichtsriege, erringen konnte, war Fairness seine oberste Maxime. Sein Wahlspruch war: Dabei sein ist alles, Siegen dagegen nichts. Auch als Vorstand beherzigte er diese These und war damit Vorbild für die komplette Jugend.

 

 

 

 

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1967 trat Klaus Adler das erste Mal in Erscheinung. In Michelstadt im Odenwald wurde er 2. Deutscher Jugendmeister im Freistilringen

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1966 war es Reinhard van der Does, der die Bronzemedaille bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Weillimdorf errang

1965 steht der SRC in der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga. Während man 2 Mal gegen Schiffweiler gewann, verlor man gegen Nürnberg und Stuttgart-Münster, wodurch letztere aufstiegen.

Der SRC war Ausrichter der Nordbadischen Schülermeisterschften im Ringen. Mit 229 Teilnehmern in 12 Gewichtsklassen war das Turnier überaus gut besetzt und der SRC konnte sich durch seine gute Organisation einen weiteren guten Ruf im Bezirk verschaffen. Mit Klaus Adler und Willi Samstag wurden obendrein zwei Meister aus den eigenen Reihen gekürt.

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1963 erkämpfte sich Franz Nalepka den 3. Platz bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Aalen. Die 2. Jugendmannschaft wurde überraschend Deutscher Meister im Tauziehen in Hanau, während die 1. Jugendmannschaft den 3. Platz belegte.

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1962 bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Riegelsberg wurde Erhard Seitz erster und Willi Götz zweiter. Außerdem kämpfte Seitz international in Dänemark und Schweden, wo er bei ersterem Turnier einen hervorragenden 2. Platz belegte.

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1961 wurde Klaus Niebler Deutscher Jugendmeister in Ketsch. Die 1. Mannschaft wurde Nordbadischer und Gesamtbadischer Meister. Die Schülermannschaft wurde Nordbadischer Meister im Tauziehen.

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1960 gelang Willi Götz dieses Kunststück in Bottrop.

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1959 Der SRC war Ausrichter der Kreismeisterschaften im Ringen, Gewichtheben, Rasenkraftsport und Tauziehen. Über 200 Teilnehmer aus 24 Vereinen nahmen an diesem Mammutprogramm teil, an dem 27 Kreismeistertitel vergeben wurden. Viele der Titel wurden Beute der hervorragenden Viernheimer Jugend.

Erhard Seitz errang den Titel eines Deutschen Jugendmeisters in Schorndorf.

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1957 machte es Edgar Müller noch einen Deut besser, er wurde Deutscher Meister in Hamburg

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1955 gelang Hans Reis das gleiche Kunststück in Schorndorf.

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1954 Am 17. und 18 Juli fanden die gesamtbadischen Meisterschaften in Viernheim statt. Welch sportliches Großereignis im TSV-Stadion über die Bühne ging, zeigt das Ausmaß der Startlisten. Neben Ringen und Gewichtheben wurden bei Jonglieren, Rasenkraftsport sowie Kunstkraftsport und Tauziehen die Meister in Einzel- sowie in Mannschaftsdisziplinen ermittelt.

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1953 erkämpfte sich Günther Müller den 2. Platz bei den deutschen Freistilmeisterschaften in Friesenheim und die Rundgewichtsriege wurde bei den Deutschen Meisterschaften ebenfalls mit Silber geehrt.

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1952 erlebte der Verein selbst das bis dahin größte Ereignis. Johann Mandel gelang mit der Verpflichtung der beiden Weltmeister im Gewichtheben Tommy Kono und Clide Emerich ein besonderer Coup. Mehr als 500 Zuschauer konnten die beiden Ausnahmeathleten am 27.12.52 in der Sporthalle bestaunen. Tommy Kono war nach seiner aktiven Laufbahn noch viele Jahre Nationaltrainer von England.

Die Rundgewichtsriege holte den Titel eines 3. Deutschen Meisters und die 1. Ringermannschaft kämpfte in der Oberliga; zusätzlich wurde eine 2. Mannschaft in der Kreisklasse gemeldet. Die Mitgliederzahl war nach einem zwischenzeitlichen Tief (168) auf 196 angewachsen.

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1951 erkämpfte sich die Ringermannschaft den Landesmeistertitel und stieg in die gesamtbadische Oberliga auf.

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1950 errang Willi Mayer ebenfalls den Titel eines deutschen Jugendmeisters. Neben 11 Landesmeistertiteln und vielen großen Turniersiegen wurde er 1952 süddeutscher Meister bei den Senioren. 1953 nahm er als Mitglied der Olympia-Kernmannschaft bei den Senioren – Weltmeisterschaften in Neapel teil und stand ebenfalls gegen Frankreich in der Auswahlmannschaft..

Parallel hierzu entwickelte sich auch der Mannschaftssport weiter.

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Am 19.September 1948 trugen die Arbeiten erste Früchte. Mit Erringung des ersten deutschen Jugendmeistertitels in Kassel konnte sich Heinrich Götz als erster in den Vereinsanalen eintragen. Diesen Titel konnte er noch dreimal wiederholen. Auch bei den Junioren und bei den Senioren kam er einmal bzw. zweimal zu höchsten Meisterehren. 1952 machte er außerdem als Mitglied der Nationalmannschaft eine Turnierreise in die Türkei mit und stand 1953 und 1954 ein weiteres Mal in derselben gegen Frankreich und Jugoslawien.

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1946 Neugründung des Stemm- und Ringclubs.

Am 1. Januar 1946 wurde der Verein im Lokal „ Zum goldenen Stern „ wieder ins Leben gerufen. 55 Mitglieder waren bei der Gründungsversammlung anwesend. Zum Vorsitzenden wurde einstimmig Johann Mandel gewählt. Diese Position füllte er mit all seiner Kraft und Hingabe über 22 Jahre aus. Er war nicht nur Idol und Zugpferd sondern auch der absolute Kopf des Vereins. Trotz einiger Rückschläge kam der Verein unter ihm schnell ins Fahrwasser und etablierte sich in den kommenden Jahren unter den Spitzenvereinen im nordbadischen Raum. Außer ihm wurden gewählt: Johann Schmitt – 2. Vorsitzender, Peter Koob -  Kassier, Martin Schüssler –  Diener, Michael Götz –  Stemmwart, Jakob Benz –  Ringwart, Nikolaus Knapp –  Jugendleiter und Valentin Neff –  Schriftführer. Begonnen wurde mit einer Ringermannschaft und einer Schülerabteilung. Bereits im Juli 1946 fand das erste Kreisfest in Viernheim statt. Über 300 Konkurrenten fanden sich auf dem Waldsportplatz ein.

Nach Beschaffung einer Ringermatte beteiligte sich die Ringermannschaft an den Wettkämpfen der Kreisklasse. 1948 war die Mitgliederzahl bereits auf 189 angewachsen.

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1938 – 1945 2. Weltkrieg. Wieder blieben viele der bis 1933 im Verein Aktiven auf dem Schlachtfeld oder kehrten schwer verwundet in ihre Heimat zurück.

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1933 wurde der Stemm- und Ringclub, unter Vorsitz von Michael Huckele, vom damaligen Regime verboten. Das komplette Vereinsvermögen wurde beschlagnahmt. Lediglich die Vereinsfahne konnte durch Franz Erhard gerettet werden, indem er sie im Garten vergrub.

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1927 kämpfte die Ringermannschaft sogar um die Südwestdeutsche Meisterschaft. Unter dem Vorsitz von Valentin Froschauer wurde gegen den haushohen Favoriten AC 03 Köln nur mit 3:4 verloren. Dennoch bereitete man den Unterlegenen Helden Valentin Bauer, Georg Kempf, Alexander Froschauer, Wilhelm Katzenmaier, Georg Benz, Ludwig Kamuff und Peter Adler einen frenetischen Empfang.

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1923 wurde die Ringer- und die Gewichthebermannschaft unter dem damaligen Vorsitz von Nikolaus Wunder Gaumeister. In der Ringermannschaft waren vertreten: Michael Knapp, Alexander Froschauer, Josef Wörner, Konrad Neff, Georg Benz und unser unvergessener Jean Mandel. In der Hebermannschaft vertraten die Farben des SRC 1896 folgende Athleten: Jakob Mandel, Nikolaus Lang, Philipp Baureis, Simon Bähr, Karl Lenz und ebenfalls Jean Mandel.

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1919 wurde der Verein unter dem Vorsitz von Michael Hoock im Lokal „Zum goldenen Stern„ wieder ins Leben gerufen. Bei der Wieder – Gründung trugen sich sage und schreibe 215 Mitglieder in die Liste ein. Der Verein schloss sich dem „Freien Arbeiter Athletenbund„ an. Nun ging es sportlich aufwärts. In zäher Arbeit wurden in den nächsten Jahren Bezirks-, Kreis- und Gaumeisterschaften im Ringen und Gewichtheben erworben. Städte wie Berlin, Halle, Leipzig, Erfurt, Magdeburg, Köln und viele mehr wurden von unseren Sportlern bereist und schöne Auszeichnungen sind heute noch Zeuge ihrer Leistungen.

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1914 bei Ausbruch des 1. Weltkrieges zählte der Verein bereits 205 Mitglieder und war mit 75 Aktiven in allen Sportarten vertreten. Während  des Krieges lag der Sport am Boden und nach Beendigung desselben kehrten 24 Aktive nicht mehr vom Schlachtfeld zurück.

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1906 fand in Viernheim das Bundesfest statt. Sportler wie Philipp Burkert, Georg Schmitt und Jakob Schmitt kämpften um höchste Lorbeeren. Auch der damals gezeigte Pyramidenbau, unter der Leitung von Hans Erhard, mit 60 Aktiven war eine Glanzleistung. 1. Vorsitzender zu dieser Zeit war Nikolaus Hoock.

Nicht unerwähnt soll die lobenswerte wochenlange Vorbereitung durch den Festpräsidenten Herrn Lehrer Sattig bleiben, der ganz Viernheim für das Bundesfest interessierte und alle Besucher aus Nah und Fern zufrieden stellte.

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1903 vollzog sich unter dem 1. Vorsitzenden Franz Erhardt ein Lokalwechsel zum Gasthaus „Zum grünen Laub„. In diesem Jahr wurde die erste Bezirksmeisterschaft im Pyramidenbau erkämpft. Über 50 Athleten vertraten die Vereinsfarben bei dem Bezirksfest in Karlsruhe.

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1897 wurde die Vereinsfahne in Auftrag gegeben, die 1899 unter dem Vorsitz von Fritz Kamuff geweiht wurde. Der Verein zählte zu diesem Zeitpunkt bereits 150 Mitglieder.

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Am 18. August 1896 wurde der Verein von beherzten Männern im Lokal „Zur Eintracht„ aus der Taufe gehoben. Sie wählten Michael Knapp zu ihrem 1. Vorsitzenden. Der Verein schloss sich dem Deutschen Athletenbund an. Seine Ziele waren die Ausübung des Kraftsportes in allen Sportarten. Ringen, Gewichtheben, Tauziehen, Rasenkraftsport, Pyramidenbau und Jonglieren gehörten zu ihnen.

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100 Jahre Stemm- und Ringclub 1896 sind 100 Jahre wechselnde Geschichte, mit Höhen und Tiefen, mit Freud und Leid, verbunden mit der Heimatstadt Viernheim. Dank all denen, die in eindringlicher Verpflichtung zur Treue und zum Wohle unseres herrlichen Kraftsports, die großen Erfolge unseres Vereins ermöglicht haben.

 100 Jahre in der Geschichte der Menschheit ist ein fast bedeutungsloses Nichts, im Leben eines Menschen aber alles. Nun schon fünf Generationen, im immer schneller lebigen Wandel der Zeit, prägten das Bild des Stemm- und Ringclubs, gleitete das Vereinsschiff durch alle Stürme und Böen und sorgte dafür, dass immer mindestens eine handbreit Wasser unter dem Kiel war. 

Der hier gegebene Rückblick auf die Lebensdauer und den Werdegang des Stemm- und Ringclubs 1896 Viernheim e. V. und damit auf die Existenz der Schwerathletik in Viernheim erhebt keinen Anspruch auf Maßgeblichkeit und Vollständigkeit. Auch eine vielleicht zum Teil einseitige, aber unbeabsichtigte Betrachtung, möge man dem Schreiber verzeihen. 

Die aus Anlass der 100jahr Feier geschriebene Chronik findet nun Jahr für Jahr ihren Fortlauf.

   
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